untitled

Acetate, 8 x 8 m, 1999

Ein ungefähr vier auf vier Meter großes mit sehr dünnem blauen Garn besticktes Tuch bildet ein Farbfeld.
Das Tuch ist in Reihen bestickt, die langsam Stich für Stich gewachsen sind. Die Reihen berühren
beziehungsweise überschneiden sich gegenseitig so, dass das Tuch ganz von Garn umschlossen
ist und verschwindet. Die Dynamik der Oberfläche – es ergeben sich unterschiedliche Wellen – ist
aus der Körperbewegung beim Arbeiten zu erklären. Die Monotonie des Prozesses – dass die
vorangegangene Linie immer wieder eine folgende fordert – wird nur im Ansatz vorstellbar,
wenn man die Dünne des Fadens in Beziehung zur Größe der Fläche setzt.

Je länger man die Farbfläche betrachtet, desto deutlicher nimmt man sie wahr. Beim
Umschreiten der Arbeit bemerkt man, dass das Blau die Gegensätze vom Licht des Tages
und der Nacht in sich trägt. Bei der Erfahrung im Raum werden dabei zwei wesentliche
Dimensionen deutlich: Die Grenzen des Stoffes und die Unendlichkeit im Licht.

Nahaufnahme, Objekt in Reihen bestickt

À propos de Valérie Hendrich

artiste plasticienne

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